{"id":2999,"date":"2019-11-19T11:29:47","date_gmt":"2019-11-19T11:29:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehrverband-saarbruecken.de\/?p=2999"},"modified":"2020-02-25T11:35:26","modified_gmt":"2020-02-25T11:35:26","slug":"uks-fussschutz-fuer-die-jungendfeuerwehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehrverband-saarbruecken.de\/?p=2999","title":{"rendered":"UKS Fu\u00dfschutz f\u00fcr die Jungendfeuerwehr"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\">ASI \u2013 Info Feuerwehr<br> Stand 11\/ 2019<br> 1.3 Fu\u00dfschutz in der Jugendfeuerwehr<\/p>\n\n\n\n<p>Auswahl und Beschaffung<br>\nDie Angeh\u00f6rigen der saarl\u00e4ndischen Jugendfeuerwehren d\u00fcrfen nicht zum Einsatzdienst<br>\nherangezogen werden, daher unterscheidet sich die Pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung (PSA)<br>\nerheblich von der PSA der aktiven Wehr. Jedoch m\u00fcssen auch Kinder und Jugendliche zum<br>\nSchutz vor den Gef\u00e4hrdungen bei Ausbildung und \u00dcbung sowie vor Einfl\u00fcssen des<br>\nWettergeschehens geeignete Pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung zur Verf\u00fcgung gestellt<br>\nbekommen. Grunds\u00e4tzlich hat der Unternehmer vor der Beschaffung Pers\u00f6nlicher<br>\nSchutzausr\u00fcstung eine Gef\u00e4hrdungsbeurteilung durchzuf\u00fchren, die die \u00f6rtlichen<br>\nGegebenheiten und das T\u00e4tigkeitsspektrum der Jugendfeuerwehr ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der DGUV Regel \u201eFeuerwehren\u201c (DGUV Regel 105-049) wird zum Schutz der Kinder und<br> Jugendlichen ein \u201efestes geschlossenes Schuhwerk mit gutem Halt, das den Fu\u00df gegen<br> \u00e4u\u00dfere, sch\u00e4digende Einwirkungen und gegen Ausrutschen sch\u00fctzt (z.B. DIN EN ISO<br> 20345)\u201c gefordert.  Doch was ergibt sich nun konkret aus dieser Aussage?<br> Zun\u00e4chst muss der Unternehmer im Rahmen seiner Gef\u00e4hrdungsbeurteilung selbst<br> entscheiden, ob ein genormter Sicherheitsschuh nach DIN zur Verf\u00fcgung gestellt werden soll  oder ob der Schuh lediglich die Forderung \u201efestes geschlossenes Schuhwerk mit gutem Halt,  das den Fu\u00df gegen \u00e4u\u00dfere, sch\u00e4digende Einwirkungen und gegen Ausrutschen sch\u00fctzt\u201c  erf\u00fcllen muss. In beiden F\u00e4llen ist das festgelegte Schutzniveau f\u00fcr alle<br> Jugendfeuerwehrangeh\u00f6rige \u00fcber die gesamte Lebensdauer des Schuhs einzuhalten. Das<br> kann in der Praxis nur gelingen, wenn der Tr\u00e4ger des Brandschutzes ein entsprechendes<br> Schuhwerk stellt und Aufsichtsf\u00fchrende das Tragen der vollst\u00e4ndigen Schutzausr\u00fcstung bei<br> jeder \u00dcbung kontrollieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Fester geschlossener Schuh mit gutem Halt, der den Fu\u00df gegen \u00e4u\u00dfere sch\u00e4digende<br> Einwirkungen und gegen Ausrutschen sch\u00fctzt  Entscheidet sich der Tr\u00e4ger des Brandschutzes einen Schuh der nicht genormt ist zu  beschaffen, obliegt ihm die Auswahlverantwortung. Er muss festlegen, ob der Schuh die  Anforderungen zum Schutz der Jugendfeuerwehrangeh\u00f6rigen erf\u00fcllt und somit den  Anspr\u00fcchen aus der DGUV Regel \u201eFeuerwehren\u201c entspricht.  Das bedeutet, dass der Schuh allseitig umschlossen sein muss (keine Sandalen, Flipflops  etc.). Gleichzeitig muss der Schuh \u201efest\u201c sein, d.h. er muss eine ausreichende Steifigkeit  aufweisen. Dies wird beispielsweise bei Schuhen mit einer steifen Sohle und einem  Obermaterial aus Leder erreicht. Diese Steifigkeit muss auch vor den im Dienst der  Jugendfeuerwehr auftretenden Sto\u00dfeinwirkungen allseitig sch\u00fctzen. Ein ausreichender Halt kann durch einen kn\u00f6chelhohen Schuh gew\u00e4hrleistet werden. Nicht zuletzt muss die Sohle  so gestaltet sein, dass eine ausreichende Rutschhemmung gegeben ist. Ein Absatz hilft  beim Besteigen einer Leiter und erinnert auch optisch an die genormten Feuerwehrstiefel der  aktiven Wehr. Sicheren Halt bietet der Schuh nur dann, wenn er dem<br> Jugendfeuerwehrangeh\u00f6rigen passt. Da bei \u00dcbungen der Jugendfeuerwehr h\u00e4ufig Wasser<br> eingesetzt wird oder \u00dcbungen auf feuchten Wiesen durchgef\u00fchrt werden, ist eine<br> wasserabweisende Oberfl\u00e4che angeraten.<br> In der Praxis k\u00f6nnen Wanderschuhe mit fester Sohle die Anforderungen am ehesten<br> erf\u00fcllen. Flache Turnschuhe aus d\u00fcnnem Stoff sind ungeeignet und k\u00f6nnen eine Gef\u00e4hrdung  f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen darstellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ASI \u2013 Info Feuerwehr Stand 11\/ 2019 1.3 Fu\u00dfschutz in der Jugendfeuerwehr Auswahl und Beschaffung Die Angeh\u00f6rigen der saarl\u00e4ndischen Jugendfeuerwehren d\u00fcrfen nicht zum Einsatzdienst herangezogen werden, daher unterscheidet sich die Pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung (PSA) erheblich von der PSA der aktiven Wehr. 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